ergebnis so hieß es am Ende gegen die Jungs von Chaotic Narcotic. Nach Schnee beim letzten Mal, hatten wir diesmal Fritz-Walter-Wetter. Die Tendenz stimmt also.

Es war das erwartet schwere Spiel gegen einen sehr guten Gegner.

Noch am Vormittag waren die Vorzeichen äußerst schlecht. Kaum genug Leute (die Anzahl war wie immer offen, diesmal zwischen 8 und 12), dazu der Keeper verletzt und die Bürde des Schiries… Hinzu kam, dass es den ganzen Vormittag regnete.

Doch mit jedem Anruf “ob bei dem Wetter tatsächlich gespielt wird”, wuchs die Spielerzahl. Und spätestens als sich auch Schorsch einsatzfähig meldete war die Hoffnung das der Regen aufhört verflogen. Und natürlich wurde auch gespielt:

So fanden sich schließlich 13 Mann im Wiesengrund und zur Halbzeit waren es sogar deren 14:

Schorsch – Philipp, Tom, Marc, Stemü, Baschke, Joe, Jonas, Volker, Georgi, Alexi, Marco, Moritz, Haddji

Der Trainer erkannte die Offensivqualitäten seines Teams und gab die Anweisung die ersten 10 Minuten – solange der Platz bespielbar sein würde – möglichst gut zu nutzen. Eine Schlammschlacht gegen einen kampfstarken Gegner galt es auf diesem Boden möglichst zu verhindern, insbesondere wegen einer komplett neu formierten Defensive und eines völlig unerfahrenen Schiedsrichters.

Inter legte auch gut los und kam auch zu guten Möglichkeiten. Eine davon wurde genutzt und so führte man schnell 1:0. Leider lies man danach zwei drei gute Chancen aus und so saß der Schock des 1:1 tief.

Der Platz war nach 20 Minuten schlammbedeckt (der arme Rasen) und das Spielen darauf wurde immer schwieriger. Dennoch zeigten beide Mannschaften ein gutes Spiel mit sehenswerten Aktionen. Ein 1:1 Halbzeitstand wäre sicherlich auch gerecht gewesen, doch Stemü zauberte kurz vor der Pause per Hacke die 2:1 Führung zu einem  (doch, ich schreib es sehr wohl) psychologisch wichtigem Zeitpunkt.

Kurz nach Wiederanpfiff einer der Höhepunkte des Spiels. Eine Traumkombination über 3 Stationen – Stemü, Jonas, Baschke – schnell, scharf und direkt, Peng das 3:1.Kurze Zeit später folgte das 4:1 und nach einigen guten nicht genutzten Möglichkeiten auch das 5:1.

Narcotic wurde in dieser Phase kalt erwischt. Doch es sah eindeutiger aus als es war, denn Chaotic steckte nie auf und hatte auch nach dem 5:1 zahlreiche, sehr gute Möglichkeiten. Diese wurden aber entweder vergeben oder man scheiterte an einem glänzend aufgelegten Schorsch. Der Keeper von Batzenprelln hatte einen sehr arbeitsreichen Tag und rettete das ein ums andere Mal in letzter Minute (Das Team dachte sich wohl, dass neue Schmerzen ihn von seiner Handverletzung ablenken würden…). So kam es auch zum zweiten Highlight des Spiels, einer Glanzparade in der 70. Minute, nach einem scharfen Schuss aus 14 Metern. Diesen hatten die meisten schon unter der Latte einschlagen sehen, doch Schorsch lenkte ihn noch sensationell über das Gehäuse.

Eine von vielen wichtigen Paraden, denn in dieser Phase nahm der Druck auf das Inter Tor gewaltig zu. Der eingewechselte Haddji konnte dadurch seine 10er Qualitäten nur selten zeigen und musste seine 6er Qualitäten zum Besten geben. Mit Glück und Geschick verteidigte man dann auch die Führung.

Narcotic kam 11. Minuten vor Schluß zwar noch zum 5:2, doch dabei blieb es. Letztlich ein verdienter Sieg für Inter, der aber um ein Tor zu hoch ausgefallen ist.

Torschüten waren 3 x Stemü, 1 x Andi und 1 x Alex.

Beste Chance liesen aus: (nein, das wäre ja gemein…)

Der Trainer freute sich übrigens so über das Comeback vom Joe, dass er glatt vergaß den Platz zu bezahlen. Naja, mit Schulden lebt man länger…